Fehmarn Cup 2008
28/07/08 21:00
Elfer-Krimis beim Fehmarn Cup
Spannende Finals in Landkirchen – Dreimal mussten Penaltys entscheiden – Sieg für SVF-Mädchen
FEHMARN• Was für eine Dramatik, die der Finaltag des 5. Fehmarn Cups für die Zuschauer in Landkirchen bereithielt: Gleich drei der fünf Endspiele mussten durch Elfmeterschießen entschieden werden. Jeweils verwandelte ein Torwart den entscheidenden Penalty. Viel spannender hätte es kaum sein können. Auch ansonsten lief vom Wetter bis zum organisatorischen Ablauf alles reibungslos, was Mitorganisator Heinz-Jürgen Fendt vom „Turnier des Sonnenscheins“ sprechen ließ.
Aus Sicht der Insel-Mannschaften verlief das Fußball-Event durchaus erfolgreich. Schließlich konnte mit den 1. SVF-Mädchen zum zweiten Mal nach den JSG-C-Junioren im Vorjahr eine fehmarnsche Mannschaft den Cup holen. In einem spannenden Endspiel setzten sich die Insulanerinnen nach Toren von Lisa Schäfer und Jessica Junge mit 2:1 gegen den SV Wahlstedt durch. Nicht so gut lief das Turnier für die Mädchen aus Nida (Litauen). Sie steigerten sich zwar gewaltig, kamen aber nicht über die Gruppenphase hinaus. Ganz dicht dran waren die B-Junioren der JSG Fehmarn, die sich im Finale dem TSV Sickte erst im Elfmeterschießen geschlagen geben mussten. Die Schützlinge von Trainerin Christine Brandt boten eine ganz konzentrierte Turnierleistung, hatten sie sich doch vorgenommen, für ihren tödlich verunglückten Mitspieler Görges Rauert zu spielen. Vor jeder Partie gab es den Schlachtruf „Einer für alle – alle für Görges“. Im Finale stand es nach regulärer Spielzeit 0:0. Dann hatten die Gäste aus Niedersachsen aber die besseren Nerven. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Sicktes Keeper Sven Hofestädt. Auch in zwei weiteren Finals wurden die Torhüter zu Helden. Im C-Jugend-Endspiel zwischen dem TSV Rudow Berlin und der technisch versierten JSG Düdelsheim war es Schlussmann Timur Neugebauer, der das entscheidende 5:4 für die Berliner machte. Nach den regulären 50 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Genauso verhielt es sich beim D-Jugend-Finale zwischen der JSG Oberau /Höchst (Hessen) und dem TSV Berkenthin, sodass auch hier die Elfer entscheiden mussten. Oberaus Torwart Yzgür Hahn traf zum 4:3 für die Hessen. Klare Verhältnisse herrschten beim E-Jugend-Endspiel, das die robusten Kicker des VfL Giesenkirchen (NRW) mit 4:0 gegen AB Kopenhagen gewannen. Allerdings spielten die Dänen mit ganz jungen Kickern (Jahrgänge 1998 und 99), während die Rheinländer den älteren Jahrgang (1997) aufboten. „Wir sind hochzufrieden und haben nur positives Feedback bekommen“, fasste Heinz-Jürgen Fendt den Verlauf der Veranstaltung zusammen, zu der rund 600 Jugendkicker und Betreuer auf die Insel gekommen waren.
Spannende Finals in Landkirchen – Dreimal mussten Penaltys entscheiden – Sieg für SVF-Mädchen
FEHMARN• Was für eine Dramatik, die der Finaltag des 5. Fehmarn Cups für die Zuschauer in Landkirchen bereithielt: Gleich drei der fünf Endspiele mussten durch Elfmeterschießen entschieden werden. Jeweils verwandelte ein Torwart den entscheidenden Penalty. Viel spannender hätte es kaum sein können. Auch ansonsten lief vom Wetter bis zum organisatorischen Ablauf alles reibungslos, was Mitorganisator Heinz-Jürgen Fendt vom „Turnier des Sonnenscheins“ sprechen ließ.
Aus Sicht der Insel-Mannschaften verlief das Fußball-Event durchaus erfolgreich. Schließlich konnte mit den 1. SVF-Mädchen zum zweiten Mal nach den JSG-C-Junioren im Vorjahr eine fehmarnsche Mannschaft den Cup holen. In einem spannenden Endspiel setzten sich die Insulanerinnen nach Toren von Lisa Schäfer und Jessica Junge mit 2:1 gegen den SV Wahlstedt durch. Nicht so gut lief das Turnier für die Mädchen aus Nida (Litauen). Sie steigerten sich zwar gewaltig, kamen aber nicht über die Gruppenphase hinaus. Ganz dicht dran waren die B-Junioren der JSG Fehmarn, die sich im Finale dem TSV Sickte erst im Elfmeterschießen geschlagen geben mussten. Die Schützlinge von Trainerin Christine Brandt boten eine ganz konzentrierte Turnierleistung, hatten sie sich doch vorgenommen, für ihren tödlich verunglückten Mitspieler Görges Rauert zu spielen. Vor jeder Partie gab es den Schlachtruf „Einer für alle – alle für Görges“. Im Finale stand es nach regulärer Spielzeit 0:0. Dann hatten die Gäste aus Niedersachsen aber die besseren Nerven. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Sicktes Keeper Sven Hofestädt. Auch in zwei weiteren Finals wurden die Torhüter zu Helden. Im C-Jugend-Endspiel zwischen dem TSV Rudow Berlin und der technisch versierten JSG Düdelsheim war es Schlussmann Timur Neugebauer, der das entscheidende 5:4 für die Berliner machte. Nach den regulären 50 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Genauso verhielt es sich beim D-Jugend-Finale zwischen der JSG Oberau /Höchst (Hessen) und dem TSV Berkenthin, sodass auch hier die Elfer entscheiden mussten. Oberaus Torwart Yzgür Hahn traf zum 4:3 für die Hessen. Klare Verhältnisse herrschten beim E-Jugend-Endspiel, das die robusten Kicker des VfL Giesenkirchen (NRW) mit 4:0 gegen AB Kopenhagen gewannen. Allerdings spielten die Dänen mit ganz jungen Kickern (Jahrgänge 1998 und 99), während die Rheinländer den älteren Jahrgang (1997) aufboten. „Wir sind hochzufrieden und haben nur positives Feedback bekommen“, fasste Heinz-Jürgen Fendt den Verlauf der Veranstaltung zusammen, zu der rund 600 Jugendkicker und Betreuer auf die Insel gekommen waren.